Studiengang Process painting of intuitive power

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Nummer
S19-MUSEG
Titel
Process painting of intuitive power
Info
Ausdruck von Transformation, Morphologie in der Malerei, Geburt und Tod – die von Gabriele Musebrink entwickelte Malerei des ‚process paintings of intuitive power’ ist eine Widerspiegelung natürlicher Lebensprozesse und ein Aufspüren der zu verwendenden Materialien sowie der Technik im Prozess des Malens. Der von Musebrink so bezeichnete Prozess ist eine malerische Vorgehensweise, in der sich die von ihr verwendeten, wechselnden malerischen wie grafischen Mittel und Techniken im Prozess des Malens ‚finden’ und feinst ausdifferenziert werden.

Die Liebe gilt hier natürlichen Materialien wie Marmormehl, Sumpfkalk, Pigmenten, Kasein, Tempera, Warmleimen, Wachs und Ölen. Alte Techniken werden hier neu interpretiert. Dadurch ist das Studium des ‚process painting of intuitive power’ auch ein Eintritt in einen differenzierten Umgang mit Farben und bildnerischen Stofflichkeiten.
Wie eine Kunstkritikerin es treffend umschrieb und das festhielt, wovon Musebrink stets spricht: es ginge in dieser Kunst um das Aufzeigen von Kommunikation und Berührung, die bereits auf der Ebene des Materiellen anfange. Feinstoffliche Begegnungen, Diskussionen und freie Entscheidungen sind die Basis.

„Es versteht sich daher fast von selbst, dass diese Malerei und die Gruppen von mir aufbauen auf ein spürendes und entspanntes Arbeiten in der Gruppe. Nur in diesem Raum können neue Synapsenverbindungen entstehen und alte Bahnen verlassen werden. Texte aus der Neurobiologie, synergetische Bezüge und den ‚open space’ unterstützende moderne Meditation sind Teil der Tagesstruktur.
Da ein Künstler den ‚Poeten’ und den ‚Handwerker’ in sich zu vereinen hat, werden zudem in dem Studium jeweils ein einzelner Tag integriert, in denen Pigmentefirma Kremer praktisch Fachwissen zu traditionellen Anmischungen vermittelt. Von da aus wird das Verständnis von Farbe und Struktur sehr tiefgreifend verstanden.
Mein Interesse ist stets den speziell eigenen Zugang eines jeden Studierenden zu verfolgen und individuell zu unterstützen. Für mich als Künstlerin ist das eine wunderbare und befriedigende Arbeit. Denn stets ist das Grundnaturell eines künstlerisch Aktiven dieses Unkonforme, das Nicht-Glatte. Ganz gewiss werde ich das stärker herausfordern.
Auch fordere ich viel von meinen Studenten und die Aufgabenstellungen werden über die ausgeschriebenen Module hinausgehen in das selbstständige Arbeiten an dem jeweils eigenen Platz.

Eingeladen sind erfahrende Malende aller Altersstufen, die völlig Neues in ihr Repertoire integrieren möchten.

Modul 1: 21.10.2019 - 26.10.2019
Modul 2: 16.03.2020 - 21.03.2020
Modul 3: 20.07.2020 - 25.07.2020

Die Studienzeit ist täglich von 10 Uhr bis 17 Uhr, Mittagszeit ist von 13 Uhr bis 14 Uhr.
Gearbeitet wird in den beiden Sälen ‚Betsaal’ und ‚U16’ in der ersten Etage, da ein großformatiges Arbeiten gewünscht ist und die Bilder in weiten Strecken im Liegen bearbeitet werden.
Zeitraum
Mo. 21.10.2019 - Sa. 25.07.2020 
Dauer
 
Uhrzeit
10:00 - 17:00 
Kosten
2480,00 €  
Maximale Teilnehmerzahl
15 
Fotos:
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